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Abstrakte dunkle Wellenform im MakeBox-Stil

So füllen wir mit KI dein DORA-Informationsregister aus deinen eigenen IT-Verträgen vor

Jedes Jahr reichst du bei der BaFin ein Register aller IT-Dienstleister ein – Stand 31. Dezember des Vorjahres, über das Meldeportal MVP, als Excel-Vorlage der BaFin mit 15 Datenblättern oder als xBRL-Datei. Den genauen Einreichungszeitraum legt die BaFin jedes Jahr fest; 2026 lief er vom 9. bis 30. März. Die Angaben dafür stecken im Kleingedruckten: in Verträgen, Auftragsverarbeitungsverträgen und Unterauftragnehmer-Listen. Unser Assistent liest diese Unterlagen lokal bei dir, schlägt jeden Registereintrag mit Fundstelle vor und markiert, was nur du entscheiden kannst.

Ein Formular im Konzernformat

Die BaFin-Vorlage hat 15 Datenblätter mit englischen Feldbezeichnungen und funktioniert nur mit erlaubten Makros in lokal installiertem Excel unter Windows. Für kleine Wertpapierinstitute gibt es beim IT-Risikomanagement Erleichterungen – beim Register nicht.
Leuchtende Gitter-Wellenlinie vor dunklem Grund – Symbolbild für ein Meldeformular im Konzernformat

Die Antworten stehen im Kleingedruckten

Kündigungsfristen, anwendbares Recht, wo die Daten gespeichert und verarbeitet werden, welche Unterauftragnehmer beteiligt sind: Das musst du für Portfolio-Software, Kundenportal, Telefonaufzeichnung, E-Mail und IT-Betreuung aus Verträgen und Anhängen heraussuchen.
Türkisfarbene Wellenbänder vor dunklem Grund – Symbolbild für Angaben, die im Kleingedruckten der Verträge stehen

Fehlerprotokoll statt Haken

Nach dem Hochladen prüfen erst die BaFin und dann die europäischen Aufsichtsbehörden das Register – das kann bis zu 48 Stunden dauern. Kommt ein Fehlerprotokoll, musst du korrigieren und neu einreichen. Der Branchenverband VuV schreibt, schon die erste Einreichung habe zahlreiche Institute fachlich und technisch vor Herausforderungen gestellt.
Feine helle Rauchkurve vor fast schwarzem Grund – Symbolbild für ein Fehlerprotokoll statt einer Bestätigung

Das Video entsteht gerade. Bis dahin steht der Text hier zum Nachlesen.

Das Thema in knapp zwei Minuten

Zum Nachlesen
Dein DORA-Informationsregister ist eine Excel-Datei mit fünfzehn Datenblättern, englischen Feldbezeichnungen – und sie funktioniert nur mit erlaubten Makros in lokal installiertem Excel unter Windows. Ich bin Martin Geck, Mitgründer von PromptingBirds. Wir bauen KI-Systeme für Unternehmen, und gerade für kleine Wertpapierinstitute. Einmal im Jahr reichst du bei der BaFin ein Register aller IT-Dienstleister ein, Stand 31. Dezember. Die Angaben dafür stehen im Kleingedruckten: Kündigungsfristen beider Seiten, anwendbares Recht, wo die Daten gespeichert und verarbeitet werden, welche Unterauftragnehmer beteiligt sind. Das musst du aus Verträgen und Anhängen heraussuchen – für jedes System einzeln. Und was, wenn die KI eine Kündigungsfrist falsch liest? Gleich mehr dazu. Der Assistent liest deine Verträge lokal bei dir und schlägt jeden Registereintrag vor – mit der Fundstelle daneben. Du prüfst nicht mehr das ganze Vertragswerk, sondern nur noch den Vorschlag. Zur Sorge vor falsch gelesenen Fristen: Jeder Wert kommt mit dem Satz aus dem Vertrag, aus dem er stammt. Ohne Beleg schlägt der Assistent gar nichts vor, sondern setzt den Punkt auf eine Frageliste. Und was in keinem Vertrag steht – ob eine Funktion kritisch ist, ob es einen Ausstiegsplan gibt – entscheidest ohnehin du. Den Kern gibt es als getesteten Prototyp. Die Register-Ausgabe bauen wir mit den ersten Häusern im Pilot. In unserem Beispiel mit öffentlichen Unterlagen einer kleinen Vermögensverwaltung kamen wir auf sechs Dienstleister – einen davon nennt die Firma nicht einmal beim Namen, da steht nur „externer Hoster“. Fang nicht im März an. Die BaFin legt den Einreichungszeitraum jedes Jahr neu fest – 2026 lief er vom 9. bis 30. März. Die Vertragsinventur ist die Arbeit, nicht das Ausfüllen.
Was sich für dein Informationsregister ändert
Symbol: Registereintrag mit Vertragsfundstelle

Jeder Eintrag mit Fundstelle

Zu jedem vorgeschlagenen Wert siehst du, aus welchem Vertrag, von welcher Seite und mit welchem Satz er stammt. Du prüfst nicht mehr das ganze Vertragswerk, sondern nur noch den Vorschlag.
Symbol: offene Entscheidung zur Freigabe markiert

Was du entscheiden musst, ist markiert

Ob eine Funktion kritisch oder wichtig ist, wie ersetzbar ein Dienstleister ist, ob es einen Ausstiegsplan gibt – das steht in keinem Vertrag. Der Assistent erfindet hier nichts, sondern legt dir diese Punkte als offene Fragen vor, mit den Unterlagen, die dafür relevant sind.
Symbol: Verträge bleiben lokal im Büro

Verträge bleiben im Haus

Der Assistent läuft auf einem Rechner in deinem Büro, ohne US-Cloud. Deine Verträge und Konditionen gehen an niemanden außer am Ende an die BaFin – so wie bisher auch.

Weitere Informationen

Wie der Assistent dein Register vorbereitet

Er nutzt denselben Kern wie unser Prüfungs-Assistent: Dokumente lokal lesen, nur aus ihnen antworten, jede Angabe belegen. Das Ergebnis sind geprüfte Werte in der makrofähigen Excel-Vorlage der BaFin (.xlsm) – eingereicht wird weiterhin von dir über das MVP-Portal.

Vertragsinventur zum Stichtag

Du legst Verträge, Auftragsverarbeitungsverträge, Unterauftragnehmer-Listen und Rechnungen deiner IT-Dienstleister in einen Ordner. Der Assistent erstellt daraus eine Liste aller IT-Leistungen, die zum 31. Dezember liefen.

Felder vorschlagen mit Beleg

Für jede Vertragsbeziehung schlägt er die Registerfelder vor – etwa Vertragsbeginn, Kündigungsfristen beider Seiten, Land des anwendbaren Rechts, Speicher- und Verarbeitungsort der Daten – jeweils mit Fundstelle.

Offene Punkte als Frageliste

Was kein Dokument beantwortet, landet auf einer Liste: Fragen an dich (zum Beispiel Einstufung als kritisch oder wichtig, Wiederanlaufzeiten) und Fragen an den Dienstleister (zum Beispiel fehlende Kennungen oder Unterauftragnehmer).

Prüfung vor dem Hochladen

Die vorgeschlagenen Werte prüfen wir gegen die Auswahllisten der BaFin-Vorlage und gegen die veröffentlichten Validierungsregeln der europäischen Aufsichtsbehörden, soweit sich diese vorab prüfen lassen. So fallen Formfehler auf, bevor das Fehlerprotokoll kommt.

Im nächsten Jahr nur noch Änderungen

Das Register wird jedes Jahr neu fällig. Der Assistent vergleicht dann neue und geänderte Verträge mit dem Register vom Vorjahr und zeigt dir nur, was sich bewegt hat.

So sieht es konkret aus

Ein Beispiel ausschließlich mit echten, öffentlichen Daten einer kleinen Vermögensverwaltung (anonymisiert): welche Dienstleister sie selbst nennt, was das öffentliche LEI-Verzeichnis dazu sagt – und was nur die Firma ergänzen kann. Das Register-Modul bauen wir im Pilot.

Rein: was die Firma selbst veröffentlicht

Datenschutzerklärung und Website nennen sechs Dienstleister, etwa für die Kunden-App, für Videokonferenzen und für die Statistik der Website – einen davon ohne Namen („externer Hoster“).

Rein: öffentliche Daten zu den Anbietern

Rechtsträgerkennung (LEI), Sitz und Konzernmutter jedes Anbieters kommen aus dem öffentlichen GLEIF-Verzeichnis. Für einen Anbieter gibt es dort keinen Eintrag – auch das steht im Ergebnis.

Raus: die Excel-Vorlage der BaFin, ehrlich befüllt

Alle Beispielwerte der BaFin gelöscht, nur öffentlich belegte Werte eingetragen – Makros, Signatur und Auswahllisten bleiben unverändert. Vertragsnummern sind als Platzhalter markiert. Alles andere bleibt leer: „nicht öffentlich – kommt von der Firma“.

Raus: eine Belegliste zu jeder Zelle

Zu jedem Wert steht die Quelle, zu jeder leeren Pflichtangabe der Hinweis, dass nur die Firma sie kennt. Offene Punkte – etwa ob die Depotbank überhaupt ins Register gehört – stehen auf einer eigenen Liste.

Was DORA von dir verlangt

Das Register ist kein Formular, das man einmal ausfüllt. Es ist eine jährliche Meldung mit festem Stichtag, festem Format und einem Einreichungszeitraum, den die BaFin jedes Jahr neu bekannt gibt.

Ein Register aller IKT-Dienstleister

Artikel 28 Absatz 3 DORA verpflichtet Finanzunternehmen, ein Informationsregister zu allen vertraglichen Vereinbarungen über die Nutzung von IKT-Dienstleistungen zu führen und der Aufsicht zu melden.

Stichtag 31. Dezember

Das Register bildet die Vertragslage zum 31. Dezember des Vorjahres ab. Was im Januar dazukommt, gehört in das Register des nächsten Jahres.

Der Einreichungszeitraum kommt von der BaFin

Die BaFin legt das Zeitfenster jedes Jahr fest und kündigt es gesondert an. 2026 lief es vom 9. bis 30. März. Verlass dich nicht auf „irgendwann bis Ende März“ – das Fenster kann früher schließen.

Zwei zulässige Formate

Die makrofähige Excel-Vorlage der BaFin mit 15 Datenblättern oder eine xBRL-Datei. Die Vorlage funktioniert nur mit erlaubten Makros in lokal installiertem Excel unter Windows.

Eingereicht wird über das MVP-Portal

Nach dem Hochladen prüfen erst die BaFin und dann die europäischen Aufsichtsbehörden. Das kann bis zu 48 Stunden dauern; kommt ein Fehlerprotokoll, musst du korrigieren und neu einreichen.

Quellen und Stand

Stand: 26. Oktober 2026. Die Angaben auf dieser Seite stammen aus den folgenden öffentlichen Quellen. Maßgeblich ist die jeweils aktuelle Fassung und die Bekanntgabe der BaFin zum Einreichungszeitraum.

DORA – Verordnung (EU) 2022/2554

Artikel 28 Absatz 3: Pflicht zum Informationsregister über alle vertraglichen Vereinbarungen zur Nutzung von IKT-Dienstleistungen.

BaFin – Informationsregister und Anzeigepflichten

Stichtag, Einreichungszeitraum, Vorlage und Einreichungsweg über das Melde- und Veröffentlichungsportal (MVP). Für 2026 war der Zeitraum 9. bis 30. März, Stichtag 31. Dezember 2025.

Validierungsregeln der europäischen Aufsichtsbehörden

Die eingereichten Register werden maschinell gegen veröffentlichte Regeln geprüft. Ein Teil davon lässt sich vorab prüfen, bevor hochgeladen wird.

GLEIF – öffentliches LEI-Verzeichnis

Rechtsträgerkennung, Sitz und Konzernmutter der Dienstleister stammen aus dem öffentlichen LEI-Verzeichnis. Nicht jeder Anbieter hat dort einen Eintrag.

Häufige Fragen

Die nächste Einreichung steht Anfang 2027 an

Den genauen Einreichungszeitraum gibt die BaFin noch bekannt. In 20 Minuten zeigen wir dir, wie der Assistent Vertragsangaben mit Beleg herauszieht. Danach klären wir, ob ein kleiner Pilot mit deinen Verträgen vor der nächsten Frist für dich passt.
DORA-Informationsregister mit KI aus Verträgen vorbefüllen | Martin Geck